Worin besteht der Unterschied zwischen einer pH-Elektrode mit einfacher und einer mit doppelter Junction?

PH-Elektroden unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, von der Spitzenform über die Kontaktstelle bis hin zu Material und Füllung. Ein wesentlicher Unterschied liegt darin, ob die Elektrode eine einfache oder doppelte Kontaktstelle aufweist.

Wie funktionieren pH-Elektroden?
Kombinierte pH-Elektroden bestehen aus einer Messhalbzelle (mit AgCl beschichteter Silberdraht) und einer Referenzhalbzelle (Ag/AgCl-Referenzelektrodendraht). Diese beiden Komponenten müssen miteinander verbunden werden, um einen Stromkreis zu schließen und so eine pH-Wert-Messung zu ermöglichen. Während die Messhalbzelle die pH-Wert-Änderung der Lösung erfasst, stellt die Referenzhalbzelle ein stabiles Referenzpotential dar. Die Elektroden können flüssigkeits- oder gelgefüllt sein. Flüssigkeitselektroden bilden an der Sondenspitze einen Übergang mit einem dünnen Film Fülllösung. Sie verfügen üblicherweise über eine Pumpfunktion, mit der sich für jede Anwendung ein neuer Übergang herstellen lässt. Flüssigkeitselektroden müssen zwar regelmäßig nachgefüllt werden, bieten aber die beste Leistung und erhöhen Lebensdauer, Genauigkeit und Ansprechgeschwindigkeit. Bei richtiger Pflege ist eine Flüssigkeitselektrode praktisch unbegrenzt haltbar. Einige Elektroden verwenden einen Gelelektrolyten, der nicht nachgefüllt werden muss. Dies macht sie unkomplizierter, begrenzt aber die Lebensdauer der Elektrode bei korrekter Lagerung auf etwa ein Jahr.

Doppelübergangselektroden – diese pH-Elektroden verfügen über eine zusätzliche Salzbrücke, um Reaktionen zwischen der Fülllösung der Elektrode und Ihrer Probe zu verhindern, die andernfalls den Elektrodenübergang beschädigen würden. Sie sind erforderlich, um Proben zu testen, die Proteine, Schwermetalle oder Sulfide enthalten.

Einzelübergang – diese sind für allgemeine Anwendungen bei Proben gedacht, die den Übergang nicht verstopfen.

Welche Art von pH-Elektrode sollte ich verwenden?
Enthält eine Probe Proteine, Sulfite, Schwermetalle oder TRIS-Puffer, kann der Elektrolyt mit der Probe reagieren und einen festen Niederschlag bilden, der die poröse Verbindung einer Elektrode verstopft und deren Funktion beeinträchtigt. Dies ist eine der häufigsten Ursachen für eine „tote Elektrode“, die wir immer wieder beobachten.

Für diese Proben benötigen Sie eine Doppelverbindung – dies bietet einen zusätzlichen Schutz vor diesem Ereignis, sodass Sie eine wesentlich längere Lebensdauer der pH-Elektrode erreichen.

Was ist der Unterschied zwischen einem einfachen und einem doppelten
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Veröffentlichungsdatum: 19. Mai 2021