Der Messumformer dient zur Anzeige der vom Sensor erfassten Daten. Durch Konfiguration und Kalibrierung der Schnittstelle des Messumformers erhält der Benutzer ein analoges Ausgangssignal von 4–20 mA. Dadurch werden Relaissteuerung, digitale Kommunikation und weitere Funktionen möglich. Das Produkt findet breite Anwendung in Kläranlagen, Wasserwerken, Wasserstationen, Oberflächengewässern, der Landwirtschaft, der Industrie und anderen Bereichen.
| Messbereich | 0–1000 mg/L, 0–99999 mg/L, 99,99–120,0 g/L |
| Genauigkeit | ±2% |
| Größe | 144 x 144 x 104 mm L x B x H |
| Gewicht | 0,9 kg |
| Gehäusematerial | ABS |
| Betriebstemperatur | 0 bis 100 °C |
| Stromversorgung | 90 – 260 V Wechselstrom, 50/60 Hz |
| Ausgabe | 4-20 mA |
| Relais | 5 A/250 V Wechselstrom, 5 A/30 V Gleichstrom |
| Digitale Kommunikation | MODBUS RS485-Kommunikationsfunktion zur Übertragung von Echtzeitmessungen |
| Wasserdichtigkeit | IP65 |
| Garantiezeitraum | 1 Jahr |
Gesamte suspendierte FeststoffeDie Massenmessung erfolgt in Milligramm Feststoffen pro Liter Wasser (mg/L)18. Auch Schwebstoffe werden in mg/L gemessen36. Die genaueste Methode zur Bestimmung der Gesamtmenge an Schwebstoffen (TSS) ist die Filtration und Wägung einer Wasserprobe44. Dieses Verfahren ist jedoch oft zeitaufwändig und aufgrund der erforderlichen Präzision und des potenziellen Fehlers durch den Faserfilter schwierig genau durchzuführen44.
Feststoffe im Wasser liegen entweder in Lösung vor oder sind suspendiert. Suspendierte Feststoffe bleiben aufgrund ihrer geringen Größe und ihres leichten Gewichts in Suspension. Turbulenzen, die durch Wind und Wellen in gestauten Gewässern oder durch die Bewegung fließenden Wassers entstehen, tragen dazu bei, dass die Partikel in Suspension bleiben. Nimmt die Turbulenz ab, setzen sich grobe Feststoffe schnell ab. Sehr kleine Partikel hingegen können kolloidale Eigenschaften aufweisen und selbst in vollkommen stehendem Wasser lange Zeit in Suspension bleiben.
Die Unterscheidung zwischen gelösten und suspendierten Feststoffen ist bis zu einem gewissen Grad willkürlich. In der Praxis ist die Filtration von Wasser durch einen Glasfaserfilter mit 2 μm Porengröße die übliche Methode zur Trennung von gelösten und suspendierten Feststoffen. Gelöste Feststoffe passieren den Filter, während suspendierte Feststoffe auf dem Filter zurückbleiben.









